Machu Picchu

Peru

Das Highlight in Peru – der Inka Trail

Wir haben uns für unseren Ausflug nach Machu Picchu für den Inka-Trail, den alten Pfad der Inka entschieden. Dazu gehört auch eine Menge Glück, denn die Plätze sind limitiert und schnell vergeben. Wir haben um Weihnachten (=fünf Monate vor Abflug) angefragt und die letzten beiden Plätze erhalten. Aber keine Sorge, solltet ihr zu spät sein: Es gibt inzwischen alternative Routen zu Machu Picchu (z.B. den Salkantay-Trail), welche auch kurzfristig aus Cusco gebucht werden können. Wir haben unseren Inka-Trail über www.papayatours.de gebucht und waren sehr zufrieden mit der Organisation.

Abgeholt wurden wir morgens um vier in unserem Hostel in Cusco und sofort ging es los in Richtung Ollantaytambo. Dort angekommen, lernten wir unseren Guide und unsere Träger kennen. Auf vier Touristen kam ein Guide und sieben Träger inkl. Koch, welcher uns dreimal täglich unfassbar leckere Speisen auf seinem Camping-Kocher zubereitete. Prinzipiell tragen die Träger die Speisen und die Zelte, den Rest dürft ihr tragen. Alternativ könnt ihr euch für euer Gepäck noch eigene Träger „hinzubuchen“, wir haben unsere Rucksäcke aber selber getragen. Und so ging es dann drei Tage lang über Stock und Stein, Bergauf und Bergab über den Pfad der Inka, vorbei an sich unfassbar schnell wechselnden Landschaften und Bergpanoramen und zahlreichen alten Inka-Ruinen. Dabei lief jeder sein eigenes Tempo und die Gruppe traf sich bei vorab festgelegten Treffpunkten. Eine unbeschreiblich schöne Erfahrung, fern ab von allem, ganz allein durch die Berge zu wandern! Und das Highlight folgte dann am letzten Tag: Um fünf Uhr starteten wir auf die letzten Meter und überschritten mit den ersten Sonnenstrahlen das „Sonnentor“ von Machu Picchu: Ein unbeschreibliches Erlebnis und eine dringende Nach-Mach-Empfehlung für die gesamte Tour an dieser Stelle!

Auf dem Weg der Inka Kultur über den 4-tägigen Inka Trail zum Machu Picchu 

Inka Trail

Machu Picchu liegt mitten in den Anden auf 2.360 Meter. Ein Highlight ist es den 4-tägigen Inka Trail zu machen. Ihr macht eine atemberaubende Wanderung durch die Anden und kommt am vierten Tag (etwas erschöpft) überglücklich früh morgens am Sonnentor an und seht wie sich die Sonne langsam über die Berggipfel von Machu Picchu legt.

Der Inka Trail ist der klassische Weg um mit einer Wanderung zum Machu Picchu zu kommen. Am Tag dürfen diesen Weg aber nur insgesamt 500 Leute betreten, d.h. die Plätze sind begrenzt und ihr müsst mindestens 6 Monate im Voraus buchen. Als Alternative gibt es noch andere Wanderwege, die auch zum Machu Picchu führen. Natürlich kann man auch nur einen Tagesausflug machen und mit dem Zug und Bus anreisen.

Wir haben den Inka Trail über die Agentur Papaya Tours gebucht und waren sehr zufrieden. Ihr erhaltet eine super Beratung und Betreuung am Telefon und ihr seid nur in kleinen Gruppen unterwegs. Wir hatten riesen Glück und waren insgesamt nur zu viert. Bei der Tour gibt es immer einen Tourguide,, einen Koch und Träger. Denn ihr schlaft in Zelten und werden wirklich köstlich bekocht. Man kann es gar nicht glauben, was der Koch uns jeden Mittag und Abend für ein 3-Gänge Menü auf seinem kleinen Camping Kocher gezaubert hat. Die Zelte und auch die ganzen Lebensmittel werden von den Träger getragen. Ihr müsst nur euer eigenes Gepäck tragen. Zusätzlich gibt es auch noch die Möglichkeit einen Träger zu bezahlen, dass dieser euer Gepäck für euch trägt. Bei uns musste Henning dran glauben und ich hatten nur einen kleinen Tagesrucksack dabei.

Vorbereitung auf den Inka Trail

Einen Abend vor dem Inka Trail trefft ihr euren Guide bzw. jemanden von der Agentur und die anderen Tour-Teilnehmer in Cusco. Es wird noch einmal alles wichtige besprochen und ihr könnt bei Bedarf den Träger „buchen“ und anmelden, dass ihr euer Gepäck getragen haben wollt. Darüber hinaus könnt ihr auch noch Schlafsäcke mieten. Ihr erhaltet noch ein paar nützliche Tipss und euch werden die verschiedenen Tagesetappen vorgestellt. Wir sind nach dem Treffen erst einmal noch auf eine kleine Einkaufstour gegangen, da es nachts doch sehr kalt auf 3.000 – 4.000 Meter wird. Wir haben noch schnell Handschuhe und Mützen gekauft (diese haben wir auch teilweise gebraucht).

Wir haben uns dann die Schlafsäcke gemietet und haben von zu Hause nur Inlays* mitgebracht. Bei dem Gepäck solltet ihr wirklich nur das nötigste mitnehmen. Es gibt in den 4 Tagen keine (bzw. am dritten Abend eingeschränkt in kalten Duschen) Möglichkeit zu Duschen. Toiletten gibt es an den ersten 2 Tagen noch dürftig an dem Wanderweg, d.h. es gibt einige Toilettenhäuschen mit Loch im Boden. Später benutzt man dann ganz die Natur und muss sich etwas in die Büsche etc. verstecken. Daher am besten Toilettenpapier mitnehmen 😉

Wichtig ist auch, dass ihr kurze und lange Sachen mithabt sowie eine Regenjacke und ein Überwurf für euren Rucksack. Obwohl die Regenzeit eigentlich schon vorbei war hat es bei uns immer wieder geregnet. An Tag 3 sind wir klitsch nass geworden. Wir mussten die letzte Stunde in strömenden Regen laufen.

Ablauf Inka Trail

Der erste Tag ist etwas zur Eingewöhnung und ist gut machbar. Der zweite Tag ist der anstrengendste. Hier müsst ihr den Pass auf über 4.200 Meter erklimmen. Die Luft ist hier oben auch ganz schön dünn und ihr müsst mit der Höhenkrankheit aufpassen. Wenn ihr euch aber vorher ein paar Tage in Cusco oder z.B. Puno akklimatisiert habt, solltet ihr keine Probleme bekommen. Am Tag 4 brecht ihr schon gegen 5 Uhr morgens auf und steigt noch den kleinen Weg (ca. 30 Minuten) zum Sonnentor auf. Am Sonnentor hat man schon direkt alle Strapazen der letzten 3 Tage (und dass ihr seit 3 Tagen keine Dusche hattet) vergessen und man ist einfach nur überglücklich endlich da zu sein!

Eindrücke

Wir sind absolute Fans vom Inka Trail. Ich könnte mir keinen besseren Weg vorstellen die alte Inka Stadt zu besuchen.

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