Paracas

Peru

Regenwald oder Küste?

Nach dem Besuch von Machu Picchu hatten wir die Qual der Wahl: Entweder nach Osten in den Regenwald nach Puerto Maldonado oder zurück zur Küste nach Paracas. Beides ist mit dem Nachtbus von Cruz del Sur gut zu erreichen. Da wir nach fast zwei Wochen eher kaltem Wetter Lust auf etwas Sonne und Strand hatten, haben wir uns für die Küste entscheiden und sind zunächst nach Ica und von dort nach Paracas gefahren. Da wir im Bus die Sessel fast komplett ausfahren konnten, war die Nacht sogar einigermaßen erholsam.

Kleiner Ort am Strand mit überteuerten Strandbars

Paracas selber hat nicht so viel zu bieten: Ein kleiner Strand mit mehreren teuren und nicht guten Restaurants und einige Hotels. Der kleine Ort direkt am Meer liegt aber günstig an mehreren Naturschutzgebieten, welche euch zu wunderschönen Touren einladen.

Naturschutzgebiet  Islas Ballestas 

Die eine Tour führt euch dabei mit dem Boot raus aufs Meer. Während ihr zu den Islas Ballestas fahrt, sehr ihr auf der linken Seite die Candelabro de Paracas, die „kleinen“ Nazca-Linien (die „Großen“ findet man in Nazca, ca. 3:30h südlich von Paracas). Die Islas Ballestas, die man auch als die Gallapagos-Inseln Perus bezeichnet, bieten dann Seelöwen, Pinguine Vögel en masse – fast zum Anfassen. Während der Bootstour erfährt man dann auch etwas über den Guano-Streit um die Insel. Guano, oder auch Möwen-Kot, eignet sich hervorragend als Düngemittel.

Reserva Nacional de Paracas

Die zweite Tour von Paracas aus führte zu den Reserva Nacional de Paracas, bei der wir durch das Naturschutzgebiet fuhren und die wunderschönen Landschaften, Buchten und Klippen uns anschauten. Zum Ende der Tour wurden wir dann in einem kleinen Dörfchen im Naturschutzgebiet mit zahlreichen, überteuerten Restaurants „ausgesetzt“. Zurück ging es dann nach rund 90 Minuten, in welchen wir auf den nahgelegenen Berg kletterten und die Aussicht genossen. Während die erste Tour abwechslungsreich und spannend war, war die zweite am Ende etwas zu lang. Ohne den Stopp am Ende könnten wir diese Tour wohl dennoch weiterempfehlen, so bleibt es bei einem „Kann man machen, muss man aber nicht“.

In Summe konnte Paracas bei uns nicht richtig punkten.

Von Paracas ging es dann weiter zum letzten Stopp nach Lima. 

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